Unter dem Motto „Friday for future“ versammeln sich weltweit Schülerinnen und Schüler, um ihrem Unbehagen angesichts des halbherzigen Handelns der Erwachsenen protestierend Ausdruck zu verleihen. So bleiben auch in Deutschland immer mehr Jugendliche der Schule fern. Legal im Rahmen des Unterrichts der Werkstattangebote und der Schülervertretung nahmen mehr als 30 Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung am 15.3.2019 in Duisburg teil und unterstützten die anderen mehr als 500 Menschen zählenden Demonstranten lautstark, führten Interviews und Umfragen für das Schulradio durch und hörten den engagierten Reden der Duisburger Schülerschaft zu.

Man reiste dazu natürlich mit dem öffentlichen Nahverkehr an und wunderte sich nicht schlecht, dass vor Ort nach und nach eine beachtliche Zahl Demonstrierender eintrudelte, obwohl das Wetter sehr durchwachsen war. Lautstark ging es durch die Duisburger City und an zwei Zwischenstopps wurden Reden gehalten. Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link war dann leider nicht für das geforderte Gespräch zu haben, denn er war wegen wichtigerer Dienstgeschäfte wohl außerhalb des Rathauses, was von den Demonstrierenden laut missbilligend aufgenommen wurde. Der guten Stimmung bei schlechtem Wetter tat dies allerdings keinen Abbruch. So kamen die Neukirchener, Vluyner und Moerser ins Gespräch mit anderen Schülern und tauschten sich über ihre gemeinsamen Motive und Ziele aus; Motto: Wie können wir die Erwachsenen zur Umkehr bewegen und was können wir dazu beitragen.

Auch an der Gesamtschule Neukirchen-Vluyn hatten immer mehr Schülerinnen und Schüler den Wunsch, man möge nicht nur im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung theoretisches Wissen anzuhäufen und Lippenbekenntnisse abgeben, sondern auch aktiv tätig zu werden. Gleich mehrere Lehrkräfte und die Schulsozialarbeiterinnen wurden darum auf die Möglichkeit einer legalen Teilnahme hin angesprochen. Im Rahmen der fächerübergreifend arbeitenden Werkstattangebote wurde dies freudig aufgenommen, so dass die Gerechtigkeitsliga, die Werkstatt für soziale Medien und das Schulradio sowie die Schülervertretung mit dem Segen der Schulleitung auf die Reise gehen konnten, um das Geschehen unterrichtlich eingerahmt zu verfolgen. So wird im Anschluss daran zum Beispiel eine Radiosendung entstehen, die dann auch auf Radio KW im Rahmen des Bürgerfunks zu hören ist.

Am Ende waren sich alle einig, dass dies wohl eine lohnenswerte Aktion war, die von einigen Schülerinnen und Schülern auch wiederholt werden wird. Diesmal außerhalb der Schulzeit, denn die nächste Veranstaltung ist am 22.3. ab 13:30 in Duisburg.

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